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Die Gruppe Fusspilger am frühen Nachmittag nach der Ankunft im Ranft. | © 2017 Dominik Thali
Die Gruppe Fusspilger am frühen Nachmittag nach der Ankunft im Ranft. | © 2017 Dominik Thali

Im Jahr des 600. Geburtstags von Bruder Klaus – er lebte von 1417 bis 1487 – erhalte die Luzerner Landeswallfahrt nach Sachseln, Flüeli und ins Ranft «besondere Bedeutung», hatte Pilgerleiter Hans Schelbert in der Einladung geschrieben. Das drückte sich gestern Mittwoch (6. September 2017)  auch in der Beteiligung aus – und darin, dass sich erstmals ein Gruppe zu Fuss auf den Weg machte.

Mitglieder der Fraktion Pilatus hatten als Überraschung einen Kaffeehalt beim Bahnhof Küssnacht organsiert. | © 2017 Matthias Bättig
Mitglieder der Fraktion Pilatus hatten als Überraschung einen Kaffeehalt beim Bahnhof Küssnacht organsiert. | © 2017 Matthias Bättig

Um die 170 Personen am Samstag zu Fuss unterwegs, 40 auf dem Velo, und eine volle Klosterkirche am Sonntag: Die Luzerner Landeswallfahrt nach Einsiedeln am 6./7. Mai verzeichnete eine Rekordbeteiligung, trotz teils garstigem und nass-kaltem Wetter.

Katharina Reich ist neue Kassierin des Vereins «Luzerner Landeswallfahrt zu Fuss nach Einsiedeln»; die weiteren Vorstandsmitglieder wurden an der Generalversammlung bestätigt (von links): Aktuar Hans Moos, Geschäftsführer Edi Wigger und Präsident Hubert Aregger. | © 2017 Dominik Thali
Katharina Reich ist neue Kassierin des Vereins «Luzerner Landeswallfahrt zu Fuss nach Einsiedeln»; die weiteren Vorstandsmitglieder wurden an der Generalversammlung bestätigt (von links): Aktuar Hans Moos, Geschäftsführer Edi Wigger und Präsident Hubert Aregger. | © 2017 Dominik Thali

Katharina Reich (Adligenswil) verstärkt den Vorstand des Vereins «Luzerner Landeswallfahrt zu Fuss nach Einsiedeln» als neue Kassierin. Sie hat dieses Amt von Guido Saxer (Hochdorf) übernommen, der es seit der Vereinsgründung 2011 ausgeübt hatte und wurde an der Generalversammlung vom 23. März in Luzern einstimmig gewählt.

Auf dem Weg hoch zum Chatzenstrick. Die Sonne ist bereits am Horizont verschwunden. | © 2016 Dominik Thali
Auf dem Weg hoch zum Chatzenstrick. Die Sonne ist bereits am Horizont verschwunden. | © 2016 Dominik Thali

In der Gepflogenheit steckt das Wort Pflege; verbindet man beides, entsteht eine Tradition daraus. So verhält es mit der Luzerner Fusswallfahrt nach Einsiedeln, die das nächste Jahr zum 17. Mal stattfinden wird. Noch bevor das alte sich verabschiedet, pflegen die Gründerväter dieser Tradition eine andere, die nunmehr ebenso wenig aus dem Wallfahrtsjahr wegzudenken ist: Den Nachmittag vor Heiligabend verbummeln sie auf dem letzten Abschnitt der Fusswallfahrt, von der Altmatt ins Klosterdorf.

Unterwegs 2016 auf der ersten Tagesetappe;  kurz vor dem Abstieg nach Küssnacht. | © 2016 Roberto Conciatori
Unterwegs 2016 auf der ersten Tagesetappe; kurz vor dem Abstieg nach Küssnacht. | © 2016 Roberto Conciatori

45 Kilometer auf einer abwechslungsreichen Strecke, 10 Stunden unterwegs: Rund 150 Personen haben am Samstag (30. April 2016) auf diese Herausforderung eingelassen und machten sich zu Fuss auf den Weg von Luzern nach Einsiedeln. Die Fusswallfahrt, die seit 16 Jahren jeweils am Vortag der offiziellen Luzerner Landeswallfahrt ins Klosterdorf stattfindet, erlebte damit eine Rekordbeteiligung.

Eine Gruppe Pilger unterwegs auf der Anhöhe Richtung St. Jost, im Hintergrund der Ägerisee.  | © 2015 Thomas Trüeb
Eine Gruppe Pilger unterwegs auf der Anhöhe Richtung St. Jost, im Hintergrund der Ägerisee. | © 2015 Thomas Trüeb

Nach Einsiedeln zu pilgern, auch zu Fuss oder mit dem Velo, heisst, Leib und Seele gleichermassen auf die Rechnung kommen zu lassen. Die Gottesdienste vom Sonntag gestaltet dieses Jahr das Dekanat/der Synodalkreis Luzern mit. Mit dabei sind auch der Kantonsrats- und Regierungspräsident

Auf dem Anstieg zum Katzenstrick (von links): Edi Wigger, Hubert Aregger, Hans Moos, Toni Schwingruber und Viktor Diethelm. | © 2015 Dominik Thali
Auf dem Anstieg zum Katzenstrick (von links): Edi Wigger, Hubert Aregger, Hans Moos, Toni Schwingruber und Viktor Diethelm. | © 2015 Dominik Thali

Wallfahren – Fusspilgern genauer – ist keine Frage der Jahreszeit. So macht sich ein Grüpplein Unentwegte aus dem Verein «Luzerner Landeswallfahrt zu Fuss nach Einsiedeln» seit einigen Jahren jeweils am Vortag von Heiligabend, am 23. Dezember, nachmittags auf den Weg, um die Schlussetappe der Fusswallfahrt ins Klosterdorf, den Weg von der Altmatt über den Katzenstrick, unter die Füsse zu nehmen.

Eine Gruppe Pilger unterwegs auf der Anhöhe Richtung St. Jost, im Hintergrund der Ägerisee.  | © 2015 Thomas Trüeb
Eine Gruppe Pilger unterwegs auf der Anhöhe Richtung St. Jost, im Hintergrund der Ägerisee. | © 2015 Thomas Trüeb

An der Luzerner Landeswallfahrt nach Einsiedeln war dieses Jahr Willisau besonders vertreten: Das Dekanat und der Synodalkreis gestalteten die Feiern mit; Kantonsratspräsident Franz Wüest machte sich mit auf den Weg

Mit Schirm, Regenjacke und guten Schuhen: Die Fusswallfahrerinnen und -wallfahrer wetterfest unterwegs. | © 2014 Thomas Trüeb
Mit Schirm, Regenjacke und guten Schuhen: Die Fusswallfahrerinnen und -wallfahrer wetterfest unterwegs. | © 2014 Thomas Trüeb

Regen, Wind und Kälte konnten rund 140 Personen aus dem ganzen Kanton Luzern nicht abhalten: An der Fuss- und Velowallfahrt vom Samstag, 3. Mai waren sie gemeinsam unterwegs von Luzern nach Einsiedeln, unter ihnen die Regierungsmitglieder Yvonne Schärli und Reto Wyss. Viele nahmen auch am offiziellen Wallfahrtstag am Sonntag, 4. Mai, teil.

Eine Gruppe Velopilger im Anstieg zur Ibergeregg (von links): Thomas Villiger aus Römerswil, Alessandra Jenni und ihre Mutter Petra aus Ballwil. | © 2013 Dominik Thali
Eine Gruppe Velopilger im Anstieg zur Ibergeregg (von links): Thomas Villiger aus Römerswil, Alessandra Jenni und ihre Mutter Petra aus Ballwil. | © 2013 Dominik Thali

Zu Fuss oder mit dem Velo, per Bus, mit dem Car, Zug oder Auto: Die Luzerner Pilger konnten dieses Jahr wählen, wie sie nach Einsiedeln reisen wollten. Gemeinsam unterwegs waren bereits am Samstag über 130 Personen aus dem ganzen Kanton und darüber hinaus. Auch der Wallfahrts-Sonntag im Klosterdorf stand ganz im Zeichen der Begegnung.