Eine Gruppe Pilger unterwegs auf der Anhöhe Richtung St. Jost, im Hintergrund der Ägerisee.  | © 2015 Thomas Trüeb
Eine Gruppe Pilger unterwegs auf der Anhöhe Richtung St. Jost, im Hintergrund der Ägerisee. | © 2015 Thomas Trüeb

Nach Einsiedeln zu pilgern, auch zu Fuss oder mit dem Velo, heisst, Leib und Seele gleichermassen auf die Rechnung kommen zu lassen. Die Gottesdienste vom Sonntag gestaltet dieses Jahr das Dekanat/der Synodalkreis Luzern mit. Mit dabei sind auch der Kantonsrats- und Regierungspräsident

Auf dem Anstieg zum Katzenstrick (von links): Edi Wigger, Hubert Aregger, Hans Moos, Toni Schwingruber und Viktor Diethelm. | © 2015 Dominik Thali
Auf dem Anstieg zum Katzenstrick (von links): Edi Wigger, Hubert Aregger, Hans Moos, Toni Schwingruber und Viktor Diethelm. | © 2015 Dominik Thali

Wallfahren – Fusspilgern genauer – ist keine Frage der Jahreszeit. So macht sich ein Grüpplein Unentwegte aus dem Verein «Luzerner Landeswallfahrt zu Fuss nach Einsiedeln» seit einigen Jahren jeweils am Vortag von Heiligabend, am 23. Dezember, nachmittags auf den Weg, um die Schlussetappe der Fusswallfahrt ins Klosterdorf, den Weg von der Altmatt über den Katzenstrick, unter die Füsse zu nehmen.

Eine Gruppe Pilger unterwegs auf der Anhöhe Richtung St. Jost, im Hintergrund der Ägerisee.  | © 2015 Thomas Trüeb
Eine Gruppe Pilger unterwegs auf der Anhöhe Richtung St. Jost, im Hintergrund der Ägerisee. | © 2015 Thomas Trüeb

An der Luzerner Landeswallfahrt nach Einsiedeln war dieses Jahr Willisau besonders vertreten: Das Dekanat und der Synodalkreis gestalteten die Feiern mit; Kantonsratspräsident Franz Wüest machte sich mit auf den Weg

Mit Schirm, Regenjacke und guten Schuhen: Die Fusswallfahrerinnen und -wallfahrer wetterfest unterwegs. | © 2014 Thomas Trüeb
Mit Schirm, Regenjacke und guten Schuhen: Die Fusswallfahrerinnen und -wallfahrer wetterfest unterwegs. | © 2014 Thomas Trüeb

Regen, Wind und Kälte konnten rund 140 Personen aus dem ganzen Kanton Luzern nicht abhalten: An der Fuss- und Velowallfahrt vom Samstag, 3. Mai waren sie gemeinsam unterwegs von Luzern nach Einsiedeln, unter ihnen die Regierungsmitglieder Yvonne Schärli und Reto Wyss. Viele nahmen auch am offiziellen Wallfahrtstag am Sonntag, 4. Mai, teil.

Eine Gruppe Velopilger im Anstieg zur Ibergeregg (von links): Thomas Villiger aus Römerswil, Alessandra Jenni und ihre Mutter Petra aus Ballwil. | © 2013 Dominik Thali
Eine Gruppe Velopilger im Anstieg zur Ibergeregg (von links): Thomas Villiger aus Römerswil, Alessandra Jenni und ihre Mutter Petra aus Ballwil. | © 2013 Dominik Thali

Zu Fuss oder mit dem Velo, per Bus, mit dem Car, Zug oder Auto: Die Luzerner Pilger konnten dieses Jahr wählen, wie sie nach Einsiedeln reisen wollten. Gemeinsam unterwegs waren bereits am Samstag über 130 Personen aus dem ganzen Kanton und darüber hinaus. Auch der Wallfahrts-Sonntag im Klosterdorf stand ganz im Zeichen der Begegnung.

Unterwegs zwischen Sattel und St.Jost, hoch zum Morgartenberg. | © 2012 Matthias Bättig
Unterwegs zwischen Sattel und St.Jost, hoch zum Morgartenberg. | © 2012 Matthias Bättig

9 Stunden Fussmarsch (rund 47 Leistungskilometer); wer macht das schon an einem Tag? Nicht ganz 100 Personen – 95 genau – aus dem ganzen Kanton Luzern liessen sich vom Regenwetter nicht abschrecken und waren am 5. Mai gemeinsam unterwegs zu Fuss von Luzern nach Einsiedeln. Nicht ganz 100? Gut und gern 100 weitere Pilgerinnen und Pilger aus allen Regionen des Kantons erreichten den Gnadenort am Sonntag der traditionellen Luzerner Landeswallfahrt.