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Sonne sondergleichen und in jeglicher Hinsicht dieses Jahr an der Luzerner Landeswallfahrt nach Einsiedeln: Um die 150 Personen machten sich am vergangenen Samstag (12. Mai) zu Fuss auf den Weg, knapp 30 mit dem Velo. Und am Sonntag, am offiziellen Wallfahrtstag, liess sich eine grosse Zahl Besucherinnen und Besucher vom grossen Programm für Geist, Seele und Körper begeistern. Besonders die Frauen und Mütter.

Kein Tropfen Regen, Kurze-Hosen-Wetter den ganzen Tag: Das hatte es schon lange nicht mehr an der Fuss- und Velowallfahrt gegeben. Dazu passte, dass es, abgesehen von ein paar Blatern (bei den Fusspilgern) und einem Plattfuss (bei den Velofahrern), keine Zwischenfälle gab und die Pilgerschar zwischen fünf und sechs am Abend gutgelaunt im Klosterdorf eintraf. «S hend eifach all Fröid», bilanzierte ein Pilger älteren Semesters beim Bier im «Drei Könige», wo man sich nach erbrachter Leistung trifft, plaudert und das Beisammensein anstösst. Mit auf den Weg gemacht hatten sich heuer auch Regierungsrat Reto Wyss und Bischofsvikar Hanspeter Wasmer. Die Fusswallfahrt ist rund 45 Kilometer lang, die Veloroute (über die Iberegeregg) misst 75 Kilometer. Das Dekanat Luzern-Habsburg, das dieses Jahr die Feiern vom Sonntag mitgestaltete, stärkte die Wanderer in Küssnacht bei einem Kaffeehalt.

Das gemeinsame, gemächliche Unterwegs-sein wird seit 2001, seit es die Fusswallfahrt gibt, geschätzt.  «Wir passen das Tempo beim Gehen an, üben unterwegs die Lieder für das Abendgebet in Einsiedeln und haben dabei wunderbar Zeit, uns auszutauschen», sagt Synodalverwalter Edi Wigger gegenüber der «Luzerner Zeitung». Das bestätigt auch Hubert Aregger, Präsident des Vereins der Luzerner Wallfahrt: «Man erhält während unserer Reise viele Gelegenheiten für Begegnungen mit Freunden. Es entstehen auch immer wieder neue Bekanntschaften.»

Politprominzenz und viel Musik

Der Sonntag ist jeweils der offizielle Wallfahrtstag, an dem die Luzerner Regierung mit einer Delegation teilnimmt. Dieses Jahr bestand diese aus Kantonsratspräsidentin Vroni Thalmann (Flühli) und Regierungspräsident Guido Graf (Pfaffnau), begleitet von Standesweibelin Anita Imfeld. Der Tag beginnt mit dem Konventamt in der Klosterkirche, auf das ein Apéro folgt, zu dem die Landeskirche einlädt. Das Kloster lädt anschliessend die Gäste aus Politik und Kirchenführung zum Mittagessen ein. Um 14 Uhr schliesslich setzt die Pilgerandacht, geleitet von Domherr und Pilgerführer Markus Thürig, den Schlusspunkt. Die musikalische Unterstützung aus dem Kanton Luzern am Wallfahrtssonntag war heuer so gross wie noch nie und über 120 Personen stark. Im Amt sang ein Projektchor aus dem Rontal, in der Andacht der Männerchor Meggen, begleitet von Organist Wolfgang Sieber. Während des Apéros schliesslich sorgte die Bourbon Street Jazz Band (mit dem Megger Gemeindepräsidenten Urs Brücker) für schmissige Töne.

Ein Extra gab es an diesem Sonntag – am Muttertag – für alle Frauen und Mütter, die an der Wallfahrt teilnahmen: Das Dekanat Habsburg lud sie zum Mittagessen ein. Eine noble Geste, die zahlreich genutzt wurde.

Zur Bildergalerie der Landeswallfahrt 2018

Das waren Prachtstage in jeglicher Hinsicht: an der Fuss- und Velowallfahrt 2018 von Luzern nach Einsiedeln strahlte nicht nur die Sonne, es strahlten auch die Gesichter. Um die 150 Frauen und Männer (sowie ab Küssnacht sogar einige Kinder) nahmen den Weg unter die Füsse, knapp 30 unter die Veloräder. Am Ziel trafen die beiden Gruppen zusammen und freuten sich gemeinsam über die erbrachte Leistung. Am Sonntag nahm eine ebenso grosse Zahl Pilgerinnen und Pilger am offiziellen Wallfahrtstag teil: mit dabei auch die politischen Behörden.

Die Luzerner Landeswallfahrt nach Einsiedeln findet dieses Jahr am 12. und 13. Mai statt. Weil der Wallfahrtssonntag auf den Muttertag fällt, sind dann alle Frauen und Mütter zum Mittagessen eingeladen.

Dieses Geschenk macht ihnen das Dekanat Habsburg, das heuer den Wallfahrtssonntag mitgestaltet. Mit dabei sind in Einsiedeln wie jedes Jahr auch die kantonalen Behörden – die Landeswallfahrt ist seit jeher ein gemeinsamer Termin von katholischer Kirche und Staat. Am Sonntag werden die Vertreterinnen und Vertreter von Landeskirche und Bistum, Kantonsrat und Regierungsrat jeweils von der Klosterleitung empfangen und zum Mittagessen eingeladen.

Die Fuss- und Velowallfahrt findet schon Samstag statt. Sie wird immer beliebter. 2017 nahmen um die 150 Personen die rund 35 Kilometer unter die Füsse und 40 die 75 Kilometer mit dem Velo. Am Ziel reichen sich die beiden Gruppen guter Laune die Hand. «Die interessanten Gespräche unterwegs lassen einen die Strapazen einer langen Wanderung oder Velofahrt vergessen», sagt Synodalverwalter Edi Wigger. «Jedes Mal ist es ein tolles Gefühl, die Anhöhe des Katzenstricks zu erreichen, von wo aus man müde, aber zufrieden auf das Dorf Einsiedeln und die imposante Klosterkirche blicken kann.»

«Lauter zufriedene Gesichter»

Die Fuss- wie Velowallfahrt sollen vor allem Gelegenheiten zur Begegnung sein. «Immer wieder neue Frauen und Männer entdecken diesen Anlass als Gemeinschaftserlebnis», sagt Hubert Aregger (Wolhusen), Präsident des Vereins «Luzerner Landeswallfahrt zu Fuss nach Einsiedeln. «Wallfahren macht einfach glücklich», schliesse er aus den vielen zufriedenen Gesichtern, die er unterwegs und vor allem am Ziel sehe. Unter dem Dach des 2011 gegründeten Vereins findet auch die Velowallfahrt statt.

Kantonsratspräsidentin dabei

Die Luzerner Landeswallfahrt nach Einsiedeln ist eine Jahrhunderte alte Tradition; die Fusswallfahrt gibt es seit 2001. Am offiziellen Tag, am Sonntag, 13. Mai, begrüsst der Abt von Einsiedeln, P. Urban Federer, die Luzerner Delegation persönlich, während der Samstag (12. Mai) vor allem eine Gelegenheit zum Austausch ist, unabhängig von Herkunft oder Religion. Von den politischen Behörden des Kantons werden am Sonntag Kantonsratspräsidentin Vroni Thalmann und Regierungspräsident Guido Graf dabei sein.

Die Eucharistiefeier in der Klosterkirche beginnt an diesem Tag um 9.30 Uhr, die Pilgerandacht um 14 Uhr. Die Vesper mit dem Salve Regina schliesst um 16.30 Uhr den Wallfahrtstag ab. Als viertes der sieben Dekanate bzw. vierter Synodalkreis gestaltet dieses Jahr Luzern-Habsburg die Gottesdienste vom Sonntag mit.

Medienmitteilung vom Montag, 9. April 2018

Die Fuss- und Velowallfahrt nach Einsiedeln zieht immer mehr Menschen an. Im vergangenen Jahr verzeichnete sie einen Teilnehmerrekord. «Sensationell. Wir waren überwältigt», zog Präsident Hubert Aregger an der 8. Generalversammlung des Trägervereins Bilanz.

150 Frauen und Männer machten sich am 6. Mai des vergangenen Jahres zu Fuss auf den 35 Kilometer langen Weg ins Klosterdorf, 40 nahmen die 75 Kilometer via Brunnen und die Ibergeregg unter die Veloräder. So viele waren es in den 16 Jahren zuvor, seit der ersten Fusswallfahrt, noch nie gewesen. «Sensationell! Wir waren überwältigt. Die Wallfahrt ist wirklich der Höhepunkt in unserem Vereinsjahr», sagte Hubert Aregger vor den Vereinsmitgliedern am Donnerstag (22. März 2018) im Paulusheim Luzern. Aregger (Wolhusen) präsidiert den «Verein Luzerner Wallfahrt zu Fuss nach Einsiedeln» seit dessen Gründung 2010. Vor der Generalversammlung liessen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Pfarrer Rafal Lupa in die Geschichte der Pauluskirche einführen – eine kurzweilige halbe Stunde mit dem neuen Seelsorger der Pfarrei.

Mit der grossen Teilnehmenden-Zahl stossen Fuss- wie Velowallfahrt allerdings an ihre logistischen Grenzen. Gleichwohl: «Macht weiter Werbung dafür», munterte Hubert Aregger das Publikum auf, es kämen ja nicht alle jedes Jahr mit, «und man muss einmal dabei gewesen sein, um zu erfahren, welch tolles Erlebnis dieser Tag ist». Aregger wiederholte daraufhin seine Aussage vom Vorjahr: «Wallfahren macht eben wirklich glücklich.»

Glücklich waren auch die rund 30 Frauen und Männer, die Anfang September erstmals an der Fusswallfahrt von Stans nach Flüeli-Ranft und nach Sachseln teilnahmen. Diese fand am gleichen Mittwoch statt wie die offizielle Sachsler Wallfahrt von Landeskirche und Kanton. Ein gelungener Versuch, wie die Initianten Hans Moos (Ballwil) und Remo Erni (Wolhusen) bilanzierten, sodass dieses Angebot künftig offiziell ins Programm des Wallfahrtsvereins eingebunden wird. Die Fusswallfahrt nach Sachseln findet dieses Jahr am 5. September statt.

Frauen und Mütter zum Mittagessen eingeladen

Der Wallfahrtsverein zählt zurzeit 76 Mitglieder, der Jahresbeitrag beträgt 20 Franken, Interessierte können sich hier anmelden.  Wahlen standen heuer keine an; dem Vorstand gehören Hubert Aregger, Hans Moos, Katharina Reich und Edi Wigger an. Bei einem Apéro zog sich sich die Generalversammlung, jeweils ein geselliger Anlass, bis in die Abendstunden.

Die Luzerner Landeswallfahrt 2018 findet am Wochenende vom 12. und 13. Mai statt. Ausnahmsweise eine Woche später, ansonsten aber in gewohntem Rahmen; für die Gestaltung am Sonntag ist dieses Jahr das Dekanat/der Synodalkreis Luzern-Habsburg mitverantwortlich. Am Samstag marschieren die Fusspilger um 7.15 Uhr bei der Endstation des Busses Nr. 8 im Würzenbach los. Die Velofahrer treten um 8 Uhr beim Musikpavillon am Nationalquai in die Pedale; hier wird um Anmeldung gebeten.

Weil der Wallfahrtssonntag heuer auf den Muttertag fällt, lädt das Dekanat Habsburg alle Frauen und Mütter zum Mittagessen ein. Sie erhalten beim Apéro nach dem Gottesdienst vom Sonntagmorgen einen Gutschein, den sie in einem der Restaurants am Klosterplatz einlösen können.

Die Luzerner Landeswallfahrt nach Einsiedeln findet dieses Jahr am Wochenende vom 12. und 13. Mai statt. Weil der Wallfahrtssonntag  auf den Muttertag fällt, laden das Dekanat und der Synodalkreis Habsburg, welche die Gottesdienste dieses Tages mitgestalten, alle Frauen und Mütter zum Mittagessen ein. Sie erhalten beim Apéro am Sonntag nach dem Konventamt einen Gutschein, der in folgenden Restaurants einlösbar ist:

  • Hotel Drei Könige, 055 418 00 00
  • Pizzeria Romantica-Pfauen, 055 412 69 51
  • Restaurant Tulipan, 055 418 80 81
  • Restaurant St. Georg, 055 422 26 26
  • Restaurant Zunfthaus Bären, 055 418 72 72
  • Restaurant Linde, 055 418 48 48

Interessierte können überall bereits Plätze reservieren.

Im Jahr des 600. Geburtstags von Bruder Klaus – er lebte von 1417 bis 1487 – erhalte die Luzerner Landeswallfahrt nach Sachseln, Flüeli und ins Ranft «besondere Bedeutung», hatte Pilgerleiter Hans Schelbert in der Einladung geschrieben. Das drückte sich gestern Mittwoch (6. September 2017)  auch in der Beteiligung aus: die Sachsler Pfarrkirche war im Pilgergottesdienst am Morgen wie in der Schlussfeier am Nachmittag gefüllt, es waren wohl um die 300 Mitpilgernde. Dieser besinnliche Anlass sei stets auch eine Kraftquelle, betonte Generalvikar Markus Thürig (Solothurn) in der Festpredigt. Die Pilgerwanderung auf das Flüeli bereicherte Pilgerleiter Hans Schelbert (Oberkirch) mit tiefsinnigen Gedanken über Bäume und ihr Wachstum.

Der Chor St. Johannes (Luzern, im Pilgergottesdienst) und der Trachtenchor Luthern (im Bittgottesdienst auf dem Flüeli) gestalteten die Feiern musikalisch mit. Den Kanton vertraten Kantonsratspräsidentin Vroni Thalmann (Flüeli) und Regierungspräsident Guido Graf, vom Synodalrat waren Präsidentin Renata Asal-Steger, Annegreth Bienz, Maria Graf, Brigitte Glur und Armin Suppiger sowie Synodalverwalter Edi Wigger vertreten.  Den Apéro vor dem Hotel Pax Montana offerierte die Landeskirche.

Viel Volk belebte an diesem warmen Septembertag den Obwaldner Wallfahrtsort auch deshalb, weil gleichentags die Schweizer Bischofskonferenz (SBK) im Anschluss an ihre Vollversammlung im Bethanien (St. Niklausen) in den Ranft aufbrach und die Bevölkerung zum mitfeiern einlud.

Erstmals pilgerte eine Gruppe Luzernerinnen und Luzerner am offiziellen Luzerner Wallfahrtstag zu Fuss in den Ranft. Organisiert hatten diesen Anlass Hans Moos (Ballwil) und Remo Erni (Wolhusen), beide seit Jahren engagierte Fusspilger auf der Landeswallfahrt nach Einsiedeln. Rund 30 Personen nahmen daran teil. Sie machten sich um 7.30 Uhr in Stans auf den Bruder-Klausen-Weg, der in etwa viereinhalb Stunden fast rund ums Stanserhorn und schliesslich in den Ranft führt. In der nachmittäglichen Schlussfeier traf die Wandergruppe mit den anderen Pilgern zusammen.

(do/Mitarbeit: Alois Hodel)

Um die 170 Personen am Samstag zu Fuss unterwegs, 40 auf dem Velo, und eine volle Klosterkirche am Sonntag: Die Luzerner Landeswallfahrt nach Einsiedeln am Wochenende (6./7. Mai) verzeichnete eine Rekordbeteiligung, trotz teils garstigem und nass-kaltem Wetter. Die von der Fraktion Pilatus organisierte Überraschung – Kaffee und Enzli beim Bahnhof Küssnacht – kam da goldrichtig. Und Pilgern ist etwas für jung und alt: Gerade mal 18 Monate waren die jüngsten Teilnehmenden an Fusswallfahrt. Die Zwillinge wurden von ihrem Vater im Kinderwagen geschoben; sogar den steilen Aufstieg hinauf von Sattel in Richtung St. Jost. Die älteste Teilnehmerin war 83 Jahre und pilgerte von Luzern bis Lauerz mit. Auf dem Velo gings dem Vierwaldstättersee entlang bis Brunnen und danach über die Ibergeregg an den Sihlsee – 75 Kilometer mit rund 1300 Höhenmetern über alles. Diese Herausforderung nahmen 40 Radlerinnen und Radler an. Auch sie starteten bei Regen, konnten tagsüber die Sonne geniessen und kamen aber abends nass im Klosterdorf an.

Der Wallfahrtssonntag dann, der offizielle Pilgertag, war auch in Einsiedeln nass-kalt. Umso mehr bot das Programm viel für die Seele, den Geist und den Körpe: Den Gottesdienst in der Klosterkirche mit den erfrischenden Gesangseinlagen des Horwer Jugendchors Nha Fala, den Apéro mit den Luzerner Pilgerinnen und Pilgern im «Drei Könige», das gemeinsame Mittagessen, die Pilgerandacht mit den Gedanken von Generalvikar Markus Thürig und der musikalischen Umrahmung des Galluschores aus Kriens. Mitverantwortlich für das Programm war dieses Jahr das Dekanat und der Synodalkreis Luzern-Pilatus.

Die Landeswallfahrt 2018 findet am Wochenende vom 12./13./ Mai 2018 statt.

Rund 170 Fuss- und 40 Velopilgerinnen und -pilger waren am 6. Mai gemeinsam unterwegs von Luzern nach Einsiedeln. Das ist erneut eine Rekordbeteiligung; trotz des teils garstigen und nass-kalten Wetters. Die von der Fraktion Pilatus organisierte Überraschung – Kaffee und Enzli beim Bahnhof Küssnacht – kam da goldrichtig.

Wallfahrtsssontag 7. Mai in Einsiedeln (Bilder)

Die Luzerner Landeswallfahrt nach Einsiedeln findet dieses Jahr am 6. und 7. Mai statt. Ins Klosterdorf zu pilgern, auch zu Fuss oder mit dem Velo, heisst, Leib und Seele gleichermassen auf die Rechnung kommen zu lassen. Die Gottesdienste vom Sonntag gestaltet dieses Jahr das Dekanat/der Synodalkreis Luzern-Pilatus mit. Mit vertreten sind auch Kantonsrat und Regierung.

Medienmitteilung vom 3. April 2017

Es ist ein ordentliches Stück Weg bis ins Klosterdorf: Um die 40 Kilometer, und schon morgens kurz nach sieben gehts los. Trotzdem pilgerten 2016 um die 150 Personen zu Fuss nach Einsiedeln – ein Rekord. Und seit vier Jahren nimmt eine wachsende Zahl Velofahrerinnen und -fahrer die 75 Kilometer und 1300 Höhenmeter über die Ibergeregg unter die Räder. Am Ziel reichen sich die beiden Gruppen guter Laune die Hand. «Die interessanten Gespräche unterwegs lassen einen die Strapazen einer langen Wanderung oder Velofahrt vergessen», sagt Synodalverwalter Edi Wigger. «Jedes Mal ist es ein tolles Gefühl, die Anhöhe des Katzenstricks zu erreichen, von wo aus man müde, aber zufrieden auf das Dorf Einsiedeln und die imposante Klosterkirche blicken kann.»

«Lauter zufriedene Gesichter»

Die Fuss- wie Velowallfahrt sollen vor allem Gelegenheiten zur Begegnung sein. «Immer mehr und immer wieder neue Frauen und Männer entdecken diesen Anlass als Gemeinschaftserlebnis», sagt Hubert Aregger (Wolhusen), Präsident des Vereins «Luzerner Landeswallfahrt zu Fuss nach Einsiedeln. «Wallfahren macht einfach glücklich», schliesse er aus den vielen zufriedenen Gesichtern, die er unterwegs und vor allem am Ziel sehe. Unter dem Dach des 2011 gegründeten Vereins findet auch die Velowallfahrt statt.

Kantonsratspräsident dabei

Die Luzerner Landeswallfahrt nach Einsiedeln ist eine Jahrhunderte alte Tradition; die Fusswallfahrt gibts seit 2001. Am offiziellen Tag, am Sonntag, 7. Mai, empfängt der Abt von Einsiedeln die Luzerner Delegation persönlich, während der Samstag (6. Mai) vor allem eine Gelegenheit zum Austausch ist, unabhängig von Herkunft oder Religion. Vom Kanton wird am Sonntag unter anderen Kantonsratspräsident Andreas Hofer (Sursee) dabei sein.

Die Eucharistiefeier in der Klosterkirche beginnt an diesem Tag um 9.30 Uhr, die Pilgerandacht um 14 Uhr. Die Vesper mit dem Salve Regina schliesst um 16.30 Uhr den Wallfahrtstag ab. Als drittes der sieben Dekanate bzw. dritter Synodalkreis gestaltet dieses Jahr Luzern-Pilatus die Gottesdienste vom Sonntag mit.

Verschiedene Car-Unternehmen im Kanton Luzern bieten Busreisen mit mehreren Abfahrtsorten auf der Luzerner Landschaft an. Für Bahnreisende fahren Züge ab Luzern um 7.18 und 7.39 Uhr, ab Einsiedeln um 17.12 und 17.25 Uhr.

  • Fusswallfahrt: Samstag, 6. Mai, Abmarsch 7.15 Uhr bei der Bus-Endstation Linie 8 in Luzern, keine Anmeldung erforderlich
  • Velowallfahrt: Treffpunkt gleichentags 7.45 Uhr beim Musikpavillon am Nationalquai in Luzern, Anmeldung erwünscht über www.velowallfahrt.ch / Mehr: www.luzerner-landeswallfahrt.ch

Katharina Reich (Adligenswil) verstärkt den Vorstand des Vereins «Luzerner Landeswallfahrt zu Fuss nach Einsiedeln» als neue Kassierin. Sie hat dieses Amt von Guido Saxer (Hochdorf) übernommen, der es seit der Vereinsgründung 2011 ausgeübt hatte und wurde an der Generalversammlung vom 23. März in Luzern einstimmig gewählt. Katharina Reich ist Sachbearbeiterin im Finanz- und Rechnungswesen der Landeskirche.

«Wallfahren macht glücklich»

Die 7. Generalversammlung des Trägervereins der Fuss- und Velowallfahrt fand im Kapuzinerkloster Wesemlin statt. Sie blickte auf eine Wallfahrt mit Rekordbeteiligung zurück. Rund 150 Personen hatten am 30. April die 45 Kilometer von Luzern nach Einsiedeln unter die Füsse genommen, etwa 30 legten die 75 Kilometer und 1300 Höhenmeter über die Ibergeregg mit dem Velo zurück. Diese hohe Beteiligung war einerseits dem tollen Wetter geschuldet, anderseits der Tatsache, dass immer mehr und immer wieder neue Frauen und Männer diesen Anlass als Gemeinschaftserlebnis entdecken. «Wallfahren macht einfach glücklich», schloss Präsident Hubert Aregger (Wolhusen) aus den vielen zufriedenen Gesichtern, die er unterwegs und vor allem am Ziel sehe.

Der Wallfahrtsverein zählt rund 90 Mitglieder, der Jahresbeitrag beträgt 20 Franken, Interessierte können sich hier anmelden. An die Generalversammlung schloss eine Führung durch das Wäsmeli an, auf der Bruder Josef Hollenstein der Gruppe sogar die wertvolle Bibliothek zeigen konnte. Bei einem Apéro zog sich sich der gesellige Anlass bis in die Abendstunden.

Die Luzerner Landeswallfahrt 2017 findet am Wochenende vom 6. und 7. Mai statt. In gewohntem Rahmen; für die Gestaltung am Sonntag ist dieses Jahr der Synodalkreis Luzern-Pilatus mitverantwortlich. Am Samstag marschieren die Fusspilger um 7.15 Uhr bei der Endstation des Busses Nr. 8 im Würzenbach los. Die Velofahrer treten um 8 Uhr beim Musikpavillon am Nationalquai in die Pedale; hier wird um Anmeldung gebeten.

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