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Das Luzerner Wallfahrtsjahr 2020 fällt vollständig aus. Nach der Landeswallfahrt nach Einsiedeln, die am 2./3. Mai hätte stattfinden sollen, wird nun auch diejenige nach Sachseln und Flüeli-Ranft vom 2. September gestrichen.

Grund sind die Corona-Schutzmassnahmen, die nach wie vor gelten. Ein grosser Gottesdienst könnte in der Pfarrkirche Sachseln nicht gefeiert werden, höchstens im Flüeli und draussen. Zudem würden vorwiegend Personen aus den Risikogruppen teilnehmen, begründet Bischofsvikar Hanspeter Wasmer den Entscheid. Diesen trage auch die Luzerner Regierung mit, die ohnehin in Bezug auf die Corona-Massnahmen vorbildlich sein müsse.

«Wir ermuntern die Gläubigen, entweder zu Hause zu bleiben – da ist Bruder Klaus ja ein gutes Vorbild – oder persönlich in den Ranft zu wallfahren», sagt Wasmer. Er hoffe, die nächste Wallfahrt am 1. September 2021 könne wieder wie gewohnt stattfinden.

Die Landeswallfahrt nach Sachseln 2019 (Mittwoch, 4. September) fand bei herrlichem Spätsommerwetter statt und lockte zahlreiche Pilgerinnen und Pilger an.

Um 9 Uhr fand in der Pfarrkirche Sachseln der Pilgergottesdienst statt. Domherr Roland Häfliger (Hochdorf) predigte eindrücklich über die grossen und kleinen Entscheidungen des Lebens und sprach damit vielen Menschen aus dem Herzen.

Die anschliessende Prozession nach Flüeli-Ranft wurde zum achten und letzten Mal von Diakon Hans Schelbert geleitet. Schelbert geht in Pension und verlässt mit einem Umzug nach Stans auch den Kanton Luzern. Humorvoll und andächtig zugleich gestaltete er die Pilgerwanderung nach Flüeli. Dort rundete ein kurzer Bittgottesdienst – unter Mitwirkung des Frauenchors Grosswangen – den Vormittag ab.

Nach einem Apéro waren heuer erstmalig auch alle Anwesenden zum «Pilgerzmittag» eingeladen, das in den umliegenden Restaurants genossen werden konnte. Zum Ausklang fand man sich um 15 Uhr wieder in der Pfarrkirche Sachseln zur Dankandacht ein, wo unter Mitwirkung des Barbarachors Rothenburg das Wallfahrtsprogramm zu Ende ging.

Tatjana Troxler

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Die Landeswallfahrt nach Sachseln 2019 am 4. September fand bei herrlichem Spätsommerwetter statt und lockte zahlreiche Pilgerinnen und Pilger an. Für Diakon Hans Schelbert war es die letzte als Pilgerleiter. Mit auf den Weg machten sich auch Regierungspräsident Paul Winiker und Kantonsratspräsident Josef Wyss.

Immer Anfang September, dieses Jahr am 4., wallfahren Luzernerinnen und Luzerner zu Bruder Klaus nach Sachseln und Flüeli-Ranft. Heuer auch zu Fuss, und neu sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Mittagessen eingeladen.

Medienmitteilung vom 12. August 2019

Zur Bruder-Klausen-Wallfahrt laden die katholische Kirche im Kanton Luzern und die Kantonsregierung gemeinsam ein; sie ist die zweite Landeswallfahrt nach derjenigen nach Einsiedeln jeweils Anfang Mai. Dieses Jahr geht es ums Thema Entscheiden. Domherr Roland Häfliger (Hochdorf) predigt dazu, wie Bruder Klaus und dessen Frau Dorothea die Menschen dabei lehren können. Dem Hauptgottesdienst steht Bischofsvikar Hanspeter Wasmer vor.

Neu gibt es die Wallfahrt nach Sachseln und Flüeli-Ranft auch für Fusspilgerinnen und -pilger. Diese marschieren um 6.30 Uhr in rund fünf Stunden ab dem Bahnhof Stans ins Flüeli, wo sie auf den Bittgottesdienst um 11.30 Uhr hin eintreffen. Neu sind zudem alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Wallfahrt zum Mittagessen eingeladen. Sie erhalten nach dem Bittgottesdienst einen Gutschein, den sie in drei Restaurants für ein Einheitsmenü einlösen können.

Die Wallfahrt steht unter der Leitung von Diakon Hans Schelbert (Oberkirch). Der Pilgergottesdienst in der Pfarrkirche Sachseln beginnt um 9 Uhr. Daran schliesst sich die Prozession zu Fuss nach Flüeli-Ranft an (Busverbindung für Gehbehinderte). Nach dem Bittgottesdienst und Mittagessen setzt die Dankandacht um 15 Uhr wiederum in der Pfarrkirche Sachseln den Schlusspunkt unter den Pilgertag.

Für die ordentliche wie die Fusswallfahrt ist keine Anmeldung erforderlich.

Mittwoch, 4. September 2019, 9 Uhr Gottesdienst in der Pfarrkirche Sachseln, 11.30 Uhr Bittgottesdienst auf dem Flüeli, 15 Uhr Dankandacht in Sachseln

  • Ausführliches Programm: hier
  • Faltblatt: hier

«Är» war das wichtigste Thema vor und an der Luzerner Landeswallfahrt 2019 vom 4. und 5. Mai. «Är», der am Samstag Schnee schon auf Mittag angesagt hatte, sodass man bangen musste, über die Ibergeregg pedalen oder den St. Jost wandern zu können. Doch es sollte alles ganz anders kommen. Viel besser. Und aber umso winterlicher am Sonntag, am offiziellen Wallfahrtstag.

«Är» war das wichtigste Thema vor und an der Luzerner Landeswallfahrt 2019. «Är», der am Samstag Schnee schon auf Mittag angesagt hatte, sodass man bangen musste, über die Ibergeregg pedalen oder den St. Jost wandern zu können. Doch es sollte alles ganz anders kommen. Viel besser. Und aber umso winterlicher am Sonntag.

Vielleicht wars, weil die gut 140 Fusspilger am Samstag frühmorgens schon aus voller Kehle ein «Laudato si» sangen; vielleicht, weil Ruedi Bürgler, Sakristan der St. Wendelinskapelle im Ingebohler Weiler Unterschönenbuch, den fast 30 Velowallfahrern den Alpsegen mit auf auf die Bergfahrt gab: «Är» setzte jedenfalls nicht um, was er am Donnerstag und Freitag noch angekündigt hatte – Schnee nämlich bis in tiefe Lagen, und das schon am Mittag. So bekamen die Velofahrerinnen und -fahrer nur zweimal einen «Gutsch» von oben ab, konnten aber trockenen Helms und kurzärmlig die Ibergeregg – 1400 Meter über Meer – hochpedalen. Die ganze Gruppe fuhr schon um 16 Uhr vor dem Kloster ein; nach fünf Impulshalten unterwegs verabschiedete man sich hier nach dem Schluss-Segen.

Musikalisches aus dem Synodalkreis Hochdorf

Die ersten Fusspilgerinnen und -pilger trafen wenig später ein; sie schafften es ebenfalls vor dem wirklich grossen Regen. Dieser kam für die Nachfolgenden erst, als das Ziel in Sicht war, beim Aufstieg zum Katzenstrick. «Die Stimmung blieb bis zum Schluss gut, obwohl die letzten bei Schneegestöber im Klosterdorf ankamen», stellte Synodalverwalter Edi Wigger zufrieden fest.
Die Fusswallfahrt ist rund 45 Kilometer lang, die Veloroute misst 75 Kilometer.

Der Synodalkreis Hochdorf und dessen Pfarreien, der dieses Jahr die Feiern vom Sonntag mitgestaltete, stärkte die Wanderer in Küssnacht bei einem Kaffeehalt und offerierte bei der Mittagspause am Lauerzersee den Apéro. Die Velogruppe ihrerseits empfing die Wandererinnen und Wanderer kurz vor dem Ziel mit Most und Brot zur Stärkung. Der kantonale Seelsorgerat schliesslich unter der Leitung von Präsidentin Franzisca Ebener gestaltete die Impulshalte der Fusspilger unterwegs.

Treffpunkt am Abend war wie gewohnt das «Drei Könige», wo man nach der Komplet, dem Nachtgebet der Mönche im Kloster, bis zu später Stunde beisammen sass.

Mehr als nur eine Handbreit Schnee fiel dann in der Nacht auf den Sonntag, den offiziellen Wallfahrtstag. Dem Hochamt in der Klosterkirche stand Abt Urban Federer vor; für den musikalischen Schmiss sorgte der No-Name-Chor aus Ballwil unter der Leitung von Margrith Leisibach Hausheer. Nach dem Apéro, untermalt von der Kaffeehausmusik des Orchesters Hochdorf, empfing Abt Urban die Luzerner Delegation zum Mittagessen – seitens der Kirche den Synodalrat, seitens der Regierung deren Präsident Robert Küng und Kantonsratspräsidentin Hildegard Meier-Schöpfer.

Durch die Pilgerandacht um 14 Uhr führte Generalvikar und Pilgerleiter Markus Thürig; musikalisch füllte hier die Jodlerfamilie Wismer aus Rickenbach den Kirchenraum mit urchigen Klängen.

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Medienmitteilung vom 15. April 2019

Die Luzerner Landeswallfahrt nach Einsiedeln findet dieses Jahr am 4. und 5. Mai statt. Ins Klosterdorf zu pilgern, auch zu Fuss oder mit dem Velo, heisst, Leib und Seele gleichermassen auf die Rechnung kommen zu lassen. Die Gottesdienste vom Sonntag gestaltet dieses Jahr der Synodalkreis Hochdorf mit. Mit vertreten sind auch Kantonsrat und Regierung.

Es ist ein ordentliches Stück Weg nach Einsiedeln: Um die 40 Kilometer, und schon morgens kurz nach sieben gehts los. Trotzdem machten sich 2018 um die 150 Personen zu Fuss auf den Weg dorthin. Und etwa 30 Velofahrerinnen und -fahrer nahm die 75 Kilometer und 1300 Höhenmeter auf der Route über die Ibergeregg unter die Räder.

Die Luzerner Landeswallfahrt nach Einsiedeln ist eine alte Tradition. Die Fusswallfahrt findet seit 2001 statt, die Velowallfahrt seit 2013; beide Wallfahrten werden über den 2011 gegründeten Verein «Luzerner Landeswallfahrt zu Fuss nach Einsiedeln» organisiert. Sie sollen vor allem Gelegenheit zur Begegnung sein, unabhängig von Herkunft und Konfessions oder Religionszugehörigkeit. Eine wachsende Zahl Frauen, Männer und Jugendliche sieht das gleich. «Rekorde sind aber nicht unser Ziel», sagt Vereinspräsident Hubert Aregger (Wolhusen), «sondern dass die Pilger etwas erleben, Zeit für Gespräche finden, neue Leute kennenlernen.» Die Stimmung sei auch vergangenes Jahr ab Marschbeginn kurz nach sieben Uhr ausgezeichnet gewesen. «Wallfahren macht wirklich glücklich. Man sieht den ganzen Tag Menschen, die lachen und zufrieden sind.»

Kantonsrats- und Regierungspräsidium dabei
Am offiziellen Wallfahrtstag, am Sonntag, 5. Mai, empfängt der Abt von Einsiedeln, Urban Federer, die Luzerner Delegation persönlich. Vom Kanton werden unter anderem Kantonsratspräsidentin Hildegard Meier-Schöpfer (Willisau) und Regierungspräsident Robert Küng (Willisau) dabei sein. Die Eucharistiefeier in der Klosterkirche beginnt um 9.30 Uhr, im Anschluss sind alle Luzernerinnen und Luzerner zu einem Apéro beim Restaurant Drei Könige eingeladen. Nach dem Mittagessen folgt um 14 Uhr die Pilgerandacht; die Vesper mit dem Salve Regina schliesst um 16.30 Uhr den Wallfahrtstag ab. Als fünfter der sieben Synodalkreise gestaltet dieses Jahr Hochdorf mit seinen Pfarreien die Gottesdienste vom Sonntag mit.

Bald gehts bergauf: Velowallfahrerinnen und -wallfahrer 2018 kurz nach Ingenbohl, vor dem Anstieg zur Ibergeregg. | © 2048 Dominik Thali

Verschiedene Car-Unternehmen im Kanton Luzern bieten Busreisen mit mehreren Abfahrtsorten auf der Luzerner Landschaft an. Für Bahnreisende fahren Züge ab Luzern um 7.18 und 7.39 Uhr, ab Einsiedeln um 17.12 und 17.25 Uhr.

  • Fusswallfahrt: Samstag, 4. Mai, Abmarsch 7.15 Uhr bei der Bus-Endstation Linie 8 in Luzern, keine Anmeldung erforderlich
  • Velowallfahrt: Treffpunkt gleichentags 7.45 Uhr beim Musikpavillon am Nationalquai in Luzern, Anmeldung erwünscht über www.velowallfahrt.ch

Die Generalversammlungen des Vereins «Luzerner Landeswallfahrt zu Fuss nach Einsiedeln» sind eine so kurzweilige und fröhliche Sache wie die Wallfahrten selbst. Das war an der 9. Auflage am 20. März nicht anders. Präsident Hubert Aregger (Wolhusen) brachte die Traktanden bei den 20 Anwesenden in einem halben Stündchen durch, sodass anschliessend Zeit genug blieb für die Führung durch den Stiftsschatz der Hofkirche und einen Umtrunk im «Rebstock». Die Versammlung selbst fand am Abendweg 1, im Haus der Landeskirche.

Die Wallfahrt nach Einsiedeln am 12. Mai war im vergangenen Jahr selbstredend der Höhepunkt, von dem Hubert Aregger gerne berichtete. Um die 150 Personen machten sich zu Fuss auf den Weg, etwa 30 mit dem Velo – bei Prachtswetter. Der Vorstand freut sich ober der grossen Zahl, viel mehr Teilnehmende müssten und sollten es aber auch gar nicht sein, meinte Aregger: «Rekorde sind nicht unser Ziel, sondern dass die Pilger etwas erleben, Zeit für Gespräche finden, neue Leute kennenlernen.» Die Stimmung sei auch vergangenes Jahr ab Marschbeginn kurz nach sieben Uhr ausgezeichnet gewesen. «Wallfahren macht wirklich glücklich. Man sieht den ganzen Tag Menschen, die lachen und zufrieden sind.»

Zu Fuss auch in den Ranft

Termin Nummero zwei im Jahreslauf ist die Wallfahrt zu Bruder Klaus am ersten Mittwoch im September. Zum zweiten Mal wanderte vergangenes Jahr eine Gruppe Fusspilger unter der Leitung von Hans Moos (Ballwil) und Remo Erni (Wolhusen) an diesem Tag von Stans in den Ranft. Heuer (am 4. September) wird dieses Angebot offiziell ins Programm von Kirche und Kanton aufgenommen. Abmarsch wird neu etwas früher sein, damit die Wanderer auf die Pilgerandacht in Flühli hin kurz vor dem Mittag mit den «offiziellen» Wallfahrern zusammentreffen können.

Die Einsiedler Wallfahrt findet dieses Jahr wieder am ersten Mai-Wochenende (4./5. Mai) und in gewohntem Rahmen statt. Der Seelsorgerat sorgt am Samstag für die spirituellen Impulse unterwegs, die Kirchgemeinden und Pfarreien des Synodalkreises Hochdorf offerieren unterwegs Kaffee (in Küssnacht) und einen Apéro (am Mittag am Lauerzersee), ausserdem bereichern sie den Wallfahrtssonntag musikalisch. Ebenfalls wie gewohnt: Fuss- und Velopilger treffen sich nach ihrem Eintreffen in Einsiedeln am Samstag im «Drei Könige», wo ihnen die Landeskirche einen Schoppen offeriert.

Vorstand bestätigt

An der Generalversammlung 2019 standen statutengemäss wie alle zwei Jahre Wahlen an. Die vier Vorstandsmitglieder stellten sich alle erneut zur Verfügung und wurden mit Applaus bestätigt: Präsident Hubert Aregger (Wolhusen), Kassierin Katharina Reich (Adligenswil), Aktuar Hans Moos (Ballwil) und Geschäftsführer Edi Wigger (Synodalverwalter Landeskirche, Luzern).

Sonne sondergleichen und in jeglicher Hinsicht dieses Jahr an der Luzerner Landeswallfahrt nach Einsiedeln: Um die 150 Personen machten sich am vergangenen Samstag (12. Mai) zu Fuss auf den Weg, knapp 30 mit dem Velo. Und am Sonntag, am offiziellen Wallfahrtstag, liess sich eine grosse Zahl Besucherinnen und Besucher vom grossen Programm für Geist, Seele und Körper begeistern. Besonders die Frauen und Mütter.

Kein Tropfen Regen, Kurze-Hosen-Wetter den ganzen Tag: Das hatte es schon lange nicht mehr an der Fuss- und Velowallfahrt gegeben. Dazu passte, dass es, abgesehen von ein paar Blatern (bei den Fusspilgern) und einem Plattfuss (bei den Velofahrern), keine Zwischenfälle gab und die Pilgerschar zwischen fünf und sechs am Abend gutgelaunt im Klosterdorf eintraf. «S hend eifach all Fröid», bilanzierte ein Pilger älteren Semesters beim Bier im «Drei Könige», wo man sich nach erbrachter Leistung trifft, plaudert und das Beisammensein anstösst. Mit auf den Weg gemacht hatten sich heuer auch Regierungsrat Reto Wyss und Bischofsvikar Hanspeter Wasmer. Die Fusswallfahrt ist rund 45 Kilometer lang, die Veloroute (über die Iberegeregg) misst 75 Kilometer. Das Dekanat Luzern-Habsburg, das dieses Jahr die Feiern vom Sonntag mitgestaltete, stärkte die Wanderer in Küssnacht bei einem Kaffeehalt.

Das gemeinsame, gemächliche Unterwegs-sein wird seit 2001, seit es die Fusswallfahrt gibt, geschätzt.  «Wir passen das Tempo beim Gehen an, üben unterwegs die Lieder für das Abendgebet in Einsiedeln und haben dabei wunderbar Zeit, uns auszutauschen», sagt Synodalverwalter Edi Wigger gegenüber der «Luzerner Zeitung». Das bestätigt auch Hubert Aregger, Präsident des Vereins der Luzerner Wallfahrt: «Man erhält während unserer Reise viele Gelegenheiten für Begegnungen mit Freunden. Es entstehen auch immer wieder neue Bekanntschaften.»

Politprominzenz und viel Musik

Der Sonntag ist jeweils der offizielle Wallfahrtstag, an dem die Luzerner Regierung mit einer Delegation teilnimmt. Dieses Jahr bestand diese aus Kantonsratspräsidentin Vroni Thalmann (Flühli) und Regierungspräsident Guido Graf (Pfaffnau), begleitet von Standesweibelin Anita Imfeld. Der Tag beginnt mit dem Konventamt in der Klosterkirche, auf das ein Apéro folgt, zu dem die Landeskirche einlädt. Das Kloster lädt anschliessend die Gäste aus Politik und Kirchenführung zum Mittagessen ein. Um 14 Uhr schliesslich setzt die Pilgerandacht, geleitet von Domherr und Pilgerführer Markus Thürig, den Schlusspunkt. Die musikalische Unterstützung aus dem Kanton Luzern am Wallfahrtssonntag war heuer so gross wie noch nie und über 120 Personen stark. Im Amt sang ein Projektchor aus dem Rontal, in der Andacht der Männerchor Meggen, begleitet von Organist Wolfgang Sieber. Während des Apéros schliesslich sorgte die Bourbon Street Jazz Band (mit dem Megger Gemeindepräsidenten Urs Brücker) für schmissige Töne.

Ein Extra gab es an diesem Sonntag – am Muttertag – für alle Frauen und Mütter, die an der Wallfahrt teilnahmen: Das Dekanat Habsburg lud sie zum Mittagessen ein. Eine noble Geste, die zahlreich genutzt wurde.

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Das waren Prachtstage in jeglicher Hinsicht: an der Fuss- und Velowallfahrt 2018 von Luzern nach Einsiedeln strahlte nicht nur die Sonne, es strahlten auch die Gesichter. Um die 150 Frauen und Männer (sowie ab Küssnacht sogar einige Kinder) nahmen den Weg unter die Füsse, knapp 30 unter die Veloräder. Am Ziel trafen die beiden Gruppen zusammen und freuten sich gemeinsam über die erbrachte Leistung. Am Sonntag nahm eine ebenso grosse Zahl Pilgerinnen und Pilger am offiziellen Wallfahrtstag teil: mit dabei auch die politischen Behörden.

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